Rundfahrten auf dem Zentralfriedhof von

Mitte März bis Anfang November

Täglich von 10:00 - 17:00 Uhr.

Dienstag - Ruhetag

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Entdecken Sie den Wiener Zentralfriedhof völlig neu.
Die Tour beinhaltet zahlreiche Ehrengräber prominenter Wiener Persönlichkeiten.
Mit über 250 ha Fläche und seinen 1000 Ehrengräbern von Beethoven, Schubert, Mozart, Anton Salieri, Falco, Adolf Loos, Curd Jürgens und Hans Moser…um nur einige zu nennen, zeigt er seinen Besuchern auch  die Naturschönheiten dieses Friedhofs. 

Erleben Sie mit dem Zentralfriedhof die einzigartige Atmosphäre eines der schönsten Friedhöfe Europas.
Das Fiakerunternehmen Frank Wulf hat als Einziges die Lizenz für Rundfahrten auf dem Wiener Zentralfriedhof!

Der lange Weg zur letzten Ruhe

Ein  Problem, das die Stadt zu lösen hatte, waren die Leichentransporte. Bei hunderten Toten pro Woche, die zur damaligen Zeit mit Pferdewagen in die neu entstandene Nekropole gebracht werden mussten, prägten diese kaum enden wollenden Leichenzüge schon bald das alltägliche Bild der Simmeringer Hauptstraße, sehr zum Missfallen der anwohnenden Bevölkerung, der diese ständige Konfrontation mit dem Tod zusehends auf das Gemüt schlug. Schon ab dem ersten Winter kam es immer wieder dazu, dass Kondukte im Schnee steckenblieben.

Vorschläge, Konzepte und Pläne für alternative Leichentransporte gab es viele, die jedoch allesamt nicht zur Durchführung gelangten. Ein Konzept sah den Bau einer eigenen Bahnstrecke zu diesem Zwecke vor, ausgehend von einer zentralen Sammelstelle in einer ehemaligen Markthalle. In den 1890er Jahren war dann die Einrichtung einer Friedhofslinie der Wiener Dampfstadtbahn geplant, die auch Leichen befördert hätte. Doch erhoben dagegen die damals sehr zahlreichen privaten Bestatter erfolgreich Einspruch. Alternativ diente dann ab 1918 jedoch die Straßenbahn dem Transport von Särgen.

Geradezu futuristisch war der Plan von Architekt Josef Hudetz und Ingenieur Franz von Felbinger, ähnlich dem Prinzip der Rohrpost die Leichenbeförderung pneumatisch in einem langen, beim Zentralfriedhof endenden Tunnel durchzuführen. So wurden die Toten weiterhin mit Pferdefuhrwerken transportiert, 1925 wurde erstmals ein Lastkraftwagen als Leichenwagen eingesetzt.

Das Politikum „Feuerbestattung“
Nicht jeder Wiener wollte seine letzte Ruhe auf dem Wege der Erdbestattung antreten. So gab es seit dem ausklingenden 19. Jahrhundert mehr und mehr Befürworter der Feuerbestattung, und Anfang des 20. Jahrhunderts stellte sich die Wiener Sozialdemokratie bzw. die Arbeiterbewegung mit ihrer Forderung nach einer Feuerhalle gegen die katholische Kirche, die dies strikt ablehnte. 1921 wurde der Bau der Feuerhalle Simmering im seit 1919 „Roten Wien“ vom Gemeinderat bewilligt. Am 17. Dezember 1922 erfolgte die Eröffnung ungeachtet eines am Vortag vom christlich-sozialen Minister für soziale Verwaltung Richard Schmitz verfügten Verbots (siehe Weisung (Österreich)). Dies brachte in weiterer Folge dem Wiener Bürgermeister Jakob Reumann eine Klage beim Verfassungsgerichtshof ein; der VfGH entschied, Reumann habe sich in einem entschuldbaren Rechtsirrtum befunden, die Feuerhalle blieb in Betrieb.

Erst am 24. Oktober 1964 erteilte der Vatikan die offizielle Zustimmung zur Feuerbestattung. Im Jahr darauf erließ die Erzdiözese Wien Vorschriften für die Einsegnung bei einer Feuerbestattung, 1966 wurde diese offiziell der Erdbestattung gleichgestellt.

Das Krematorium befindet sich nicht auf dem Gelände des Zentralfriedhofs, sondern jenseits der Simmeringer Hauptstraße, schräg gegenüber dem Hauptportal (2. Tor).

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